Was tun bei einem Wasserschaden?

ueberflutetes Wohnzimmer

Ein kaputtes Rohr, ein undichtes Dach oder eine falsch angeschlossene Geschirrspülmaschine – zu einem Wasserschaden kann es aus den verschiedensten Gründen kommen. Ist dies der Fall, sollten Sie so schnell wie möglich handeln. Lediglich die Wohnung von dem Wasser zu befreien ist hier nur einer von vielen Schritten. Gerade die Feuchtigkeit, welche sich bei unprofessioneller Beseitigung des Schadens in den Wänden und dem Estrich sammelt, kann zu einer großen Gefahr werden. Ein Schimmelbefall droht. Wir verraten Ihnen, wie sie im Falle eines Wasserschadens vorgehen und was sie beachten müssen.

Richtig handeln bei einem Wasserschaden

Sobald Sie den Wasserschaden bemerken, sollten Sie umgehend prüfen, wo sich die Ursache befindet. Schließen Sie alle Wasserleitungen oder gegebenenfalls direkt den Haupthahn.
Bekanntlich leitet Wasser Strom. Hier herrscht also im Falle eines Wasserschadens Lebensgefahr. Beenden Sie also umgehend die Stromzufuhr in den betroffenen Räumen. Versuchen Sie nun das Wasser zu beseitigen. Im Falle von großen Wassermengen sollten Sie umgehend die Feuerwehr oder einen Wassernotdienst kontaktieren (http://allegra-berlin.de/wasserschaden.htm). Sichern Sie wenn nicht schon vor dem Abpumpen geschehen Ihren Hausrat in trockenen Räumen und dokumentieren Sie die Schäden, indem Sie sie beispielsweise abfotografieren.

Feuchtigkeit beseitigen

Bei einem Wasserschaden gelangt Feuchtigkeit in Ihre Wände und den Estrich, welche im schlechtesten Fall zur Schimmelbildung führen kann. Beginnen Sie umgehend zu lüften, da so die Feuchtigkeit aus der Wohnung gezogen werden kann. In der Regel reicht dies aber nicht aus. Sie sollten sich also unbedingt professionelle Hilfe holen. Wassernotdienste verfügen über sogenannte Luftentfeuchter, die die Feuchtigkeit aus Ihren Räumen ziehen.

Vermieter umgehend kontaktieren

Sollten Sie zur Miete wohnen, kontaktieren Sie umgehend Ihren Vermieter und berichten Sie von dem Vorfall. In der Regel liegt es in seinem Verantwortungsbereich, den Wassernotdienst zu rufen. Zudem kann er im Falle eines großen Wasserschadens die anderen Parteien des Hauses informieren.

Zudem haben Sie bei großen Wasserschäden den Anspruch auf eine Mietminderung beim Vermieter. Diese tritt vor allem dann in Kraft, wenn fremdes Leitungswasser den Wasserschaden verursacht hat. Ehe Sie allerdings die Miete mindern, sollten Sie den Vermieter darüber informieren, da dieser sonst einen Grund für eine fristlose Kündigung hat.
Handeln Sie bei einem Wasserschaden immer so schnell wie möglich und machen Sie im Falle eines Mietverhältnisses nichts ohne die Zustimmung Ihres Vermieters. Dokumentieren Sie alle Schäden und melden Sie sie sofort der Versicherung. Nur so haben Sie einen Anspruch darauf, dass Ihnen der Schaden ersetzt wird. Informieren Sie sich vorab, welche Versicherung für welchen Schaden aufkommt.

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