Schulden zu tilgen, kommt nicht immer gut an

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Wie ist es eigentlich – erkennt es ein Gläubiger im Alltag an, wenn sein Schuldner die Schuld, die er besitzt, tilgt? Ungeachtet der Höhe der Schuld sollte es im allgemeinen Verständnis darum gehen, dass jede Begleichung zu honorieren ist; egal wie groß oder klein sie sein mag. Schließlich wird die Schuld bezahlt – langsamer, aber immerhin. Denn wie fast jeder wissen könnte: Eine Schuld mit einem mal begleichen zu können, kommt wahrlich selten vor. Daher sollte doch im Grunde genommen, jeder Gläubiger damit zufrieden sein, wenn es der Schuldner schafft, in Raten zu zahlen.
Oder doch nicht?

Wie wirken Teilzahlungen auf den Gläubiger?

Man sollte niemanden unter einen Generalverdacht stellen – auch keine Gläubiger. Nicht alle sind gut und nicht alle sind schlecht. In der Regel sind die meisten Gläubiger höchst zufrieden damit, wenn man in der Lage ist, Teilzahlungen zu leisten oder zumindest den persönlichen Kontakt zum Gläubiger zu suchen. Denn allein das passiert selten genug.
Und dennoch gibt es Gläubiger, die zwar froh um jede Rate sind, aber letztlich nur daran interessiert sind, was am Ende unterm Strich steht. Daraus folgt bei den meisten Ratenzahlungsvereinbarungen eine kürzere Laufzeit, damit der Gläubiger schnellstmöglich sein Geld bekommt; doch für den Schuldner eine zu hohe Belastung darstellt.

Hinzukommen natürlich auch noch Säumniszuschläge in den meisten Fällen und eine End-Abrechnung aufgrund der Laufzeit, für die die Ratenzahlung stattfand.
Man könnte also getrost behaupten: selbst bei einer Ratenzahlung verlieren beide Seiten. Der Schuldner, da er am Ende mehr abbezahlen muss, als ursprünglich angegeben und auch der Gläubiger, weil er auf den Ausgleich hat lange warten müssen.

Viele Menschen kennen und fürchten zu Recht das Problem einer möglichen **Kontopfändung** – weshalb sie ein Konto im Ausland ersuchen. Sie wollen und müssen arbeiten, aber bei einer möglichen Kontopfändung riskieren sie es, dass ihr Arbeitgeber Wind davon bekommt. Zur Folge kann es haben, dass sich der Gläubiger durch sein eigenes Zutun die Abzahlung gefährdet und den Schuldner noch mehr in die Bedrängnis bringt, weil sein Konto gepfändet wird.

Ausweg: Schulden bereinigen lassen

Kleinere Schulden die im Allgemeinen relativ schnell abzustottern sind, stellen selten Härtefälle dar. Doch was ist mit Menschen, die entweder eine große finanzielle Schuld mit sich tragen und nicht wissen, wie sie diese jemals abbezahlen sollen, ob nun in Raten oder mit einem Schlag. Auch kommt es oft vor, dass Menschen unverschuldet in finanzielle Nöten geraten, weil sie den falschen Menschen vertraut haben und nun dem Gläubiger verpflichtend gegenüberstehen.
Gerade dann suchen Schuldner nach Möglichkeiten, um ihre Schulden bereinigen zu können – wie bei einer Insolvenz in England. Bei dieser Möglichkeit können Schuldner, ihre Bereinigung schneller vorantreiben; natürlich nur dann, wenn sie die dafür nötigen Voraussetzungen erfüllen.