Richtiges Heizen und Lüften

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Durch intelligentes Heizen und Lüften den Energieverbrauch senken

Es wird wieder Zeit, sich über das Heizen in der kalten Jahreszeit Gedanken zu machen, um es zu Hause im Herbst und Winter ohne steigende Kosten warm und gemütlich zu haben. Es gibt einfache, aber effektive Maßnahmen des Heizens und Lüftens, die neben einer Einsparung an Heizenergie auch eine Vermeidung von Schimmelbildung oder Feuchtigkeitsschäden in Haus und Wohnung bewirken können. Im Folgenden finden Sie hierfür einige ausgewählte Tipps.

Das empfehlenswerte Temperaturniveau in Wohnräumen

Auch wenn das Temperaturempfinden von Person zu Person unterschiedlich ist, wird eine Temperatur von 20 Grad Celsius in den Wohnräumen und 16 bis 18 Grad Celsius im Schlafbereich empfohlen. Ein Unterschreiten der Temperatur eines Raumes von 16 Grad Celsius sollte möglichst nicht erfolgen, damit die Feuchtigkeit der kalten Luft (die weniger Feuchtigkeit als warme Luft aufnehmen kann) nicht an den Wänden kondensiert und dort Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung verursachen kann. An den Heizkörpern angebrachte (elektrische) Thermostatventile sorgen für eine konstante Raumtemperatur bzw. deren Anpassung an die jeweiligen Bedürfnisse im Tagesverlauf. Das Fazit ist: Ganz abstellen sollte man die Heizung nicht, so dass ein häufiger Wechsel zwischen vollständiger Auskühlung und erneutem Aufheizen unter Energieverbrauch vermieden wird.

Das Entlüften von Heizkörpern

Wenn ein Heizkörper trotz geöffnetem Ventil nicht oder nur mäßig warm wird und zudem gluckernde Geräusche zu hören sind, kann sich Luft im System befinden, die abgelassen werden muss. Das Vorgehen hierbei ist einfach: An der Seite des Heizkörpers befindet sich ein Entlüftungsventil, welches mit einem entsprechenden Schlüssel geöffnet werden kann. Der entweichenden Luft kann etwas vom im Heizkreislauf befindlichen Wasser folgen, das in einem Gefäß aufgefangen werden sollte. Sollten sich durch einen Mangel an Wasser im System die Druckverhältnisse darin ändern, kann sich ein Wiederauffüllen von Wasser in den Heizkreislauf erforderlich machen. Im Zweifelsfall empfiehlt sich hierfür, auch für das Entlüften, ein fachkundiger Rat.

Zugluft

Nicht (gut) schließende Fenster oder Türen bewirken eine Verminderung der gefühlten Raumtemperatur. Werden undichte Stellen (beispielsweise an Außentüren) bemerkt, empfiehlt sich deren Abdichtung. Dies lässt sich zum Beispiel mit in Baumärkten erhältlichen Dichtungen zum Kleben bewerkstelligen, die es in unterschiedlichen Stärken und Profilen, auch für größere Lücken, gibt. Auch hierfür empfiehlt sich im Zweifelsfall ein fachmännischer Rat. Experten für Kaminöfen und Heizanlagen wie Kamdi24 empfehlen zum Beispiel ein völliges Abdichten zu vermeiden, um eine ausgewogene Luftzirkulation insbesondere bei der Nutzung von Kaminen zu gewährleisten.

Barriere für Kaltluft

In (besonders) kalten Nächten kann auch durch moderne mehrfach verglaste Fenster Wärme nach außen verloren gehen. Eine Möglichkeit der Abhilfe liegt hier im Anbringen (sofern möglich) und Herunterlassen von Rollos im Außenbereich (besonders an großen Glasflächen wie an Balkontüren oder verglasten Wintergärten) oder Aufhängen von Vorhängen im Innenbereich liegen, die eine Barriere für die Kaltluft darstellen.

Zum richtigen Lüften

Es sollte täglich gelüftet werden, wobei gilt: Je kälter die Außentemperaturen sind, desto kürzer beträgt die Lüftungszeit. Die optimale Dauer des Lüftens hängt jedoch von unterschiedlichen Parametern, wie beispielsweise der Temperaturdifferenz zwischen dem Innen- und Außenbereich sowie der Windstärke, ab. Bereits ein tägliches Lüften von circa 5 Minuten bei voll geöffnetem Fenster gilt jedoch als günstig. Dieses sollte zweimal am Tag, besonders bei Anwesenheit von Personen tagsüber, erfolgen. Das sogenannte „Stoßlüften“ (das Fenster ist kurzzeitig voll geöffnet) ist dem Dauerlüften durch gekippte Fenster vorzuziehen. Günstig ist zudem die Herbeiführung eines Luftwechsels, in dem kurzzeitig Durchzug durch das gleichzeitige Öffnen gegenüberliegender Fenster hergestellt wird.

Liegt eine erhöhte Feuchtigkeitsbelastung vor, etwa beim Kochen oder dem Aufhängen von Wäsche im Wohnbereich, ist entsprechend öfter zu lüften bzw. der beim Kochen entstehende Wasserdampf gezielt nach draußen abzuleiten sowie in diesem Falle eine Verteilung der Feuchtigkeit in der Wohnung durch das Schließen der Küchentür zu vermeiden.

Das Hinzuziehen eines Fachmannes

Es gibt unzählige Tipps zum Heizen und Lüften, die sich im Internet oder in entsprechenden Publikationen finden lassen. Jedoch kann sich trotz der Umsetzung diverser Tipps zum richtigen Heizen und Lüften das Eingreifen eines Fachmannes erforderlich machen, um Energie zu sparen und Komplikationen im Bereich der Heizungsanlage oder auch der Bausubstanz zu vermeiden. Eine Heizungsanlage sollte regelmäßig fachmännisch gewartet und gereinigt werden. Hierbei gerät beispielsweise die darin befindliche Umwälzpumpe in den Blick, die eventuell gegen ein modernes, stromsparenderes und adaptiveres Modell ausgetauscht werden muss. Welche konkrete Maßnahme notwendig und sinnvoll für die Energieeinsparung ist, sollte bei einem Fachmann erfragt werden, der auch über die dafür anfallenden Kosten beraten kann.

 

Beitrag zur Verfügung gestellt von www.kamdi24.de

Ein Kommentar

  1. Clara

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