Pflege deiner Oberfräse

Die Pflege deiner Oberfräse

Kennst Du das Problem? Du erhältst jeden Tag ein bis zwei E-Mails, die Du nicht öffnest, weil Du dir denkst: „Ach, das mache ich später?“ Und nach zwei Wochen hast Du plötzlich gefühlt 50 E-Mails in deinem Postfach und weist nicht mehr wo hinten und vorne ist. Schrecklich, mir geht es genauso. Mit der Oberfräse ist das Ganze übrigens ganz ähnlich. Glaubst Du nicht? Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun? Dann pass mal auf!

Die meisten arbeiten mit der Oberfräse so vor sich hin. Tag ein, Tag aus. Und nach 6 Monaten funktioniert ihre Maschine nicht mehr richtig. Meistens sind die Hubsäulen defekt oder die Fräser stumpf. Und dann darfst Du deine Fräse für viel Geld in die Reparatur schicken oder teures Zubehör nachkaufen. Und das macht eher weniger Spaß. Damit das nicht passiert und Du ständig hochwertige Ergebnisse erzielen kannst, haben wir dir heute einige wichtige Tipps zur Pflege deiner Oberfräse mitgebracht. Direkt aus der Praxis!

Falls dir unsere Tipps gefallen, darfst Du gerne bei uns vorbeischauen. Die Oberfräse Experten sind mittlerweile der ausführlichste Ratgeber im Netz zum Thema Oberfräse. Klicke dazu einfach auf den roten Link (https://oberfraese-experten.de/). Genug gequatscht, lass uns loslegen!

Die Pflege der Fräser

Ich gehe mal davon aus, dass Du ein paar hochwertige Fräser besitzt. Falls nicht, solltest Du mal darüber nachdenken, dir welche zu zulegen. Glaube mir, die Dinger lohnen sich. Normalerweise haben Fräsköpfe eine gewisse Standzeit. Allerdings solltest Du deine Fräsköpfe auch innerhalb dieser Zeit pflegen.

Diese Dinge benötigst Du zur Pflege:

  • Entharzer – für hartnäckige Verharzungen
  • Ofenspray – auch für hartnäckige Verklebungen
  • Terpentinöl – für leichte Ablagerungen
  • Borstenpinsel – für das Reinigen an sich
  • Alte Tücher zum Trockenreiben
  • Diamantschleifer – 300er Körnung (grob) und 600er Körnung (extra fein)

Fräser mit Kugellager

Bitte sei bei Fräsern mit Kugellager besonders vorsichtig. Denn Entharzer besitzen fettlösende Eigenschaften. Also: Entferne das Kugellager vor dem Reinigen des Fräsers. Ansonsten zerstörst Du den „Gleiteffekt“ des Kugellagers.

Spanne deinen Fräser in die Oberfräse ein, um die Mutter zu lösen. Hast Du das Kugellager gelöst? Perfekt! Nun kannst Du deinen Fräser mit dem Entharzer einweichen.

Anschließend bearbeitest Du den Fräskopf einfach mit dem Borstenpinsel. Dadurch löst sich der Schmutz. Zum Schluss einfach trockenreiben. Somit bleibt nichts haften. Das Kugellager entstaubst Du mit einem trockenen Borstenpinsel. Daran darf sich auf keinen Fall noch Entharzer befinden!

So schleifst Du deinen Fräser:

Ist dein Fräskopf vollständig gereinigt? Super. Dann kannst Du ihn jetzt schleifen. Bitte lasse das Kugellager aber noch unten. Bei Fräsern ohne Kugellager fällt das natürlich weg.

Befeuchte deinen Schleifstein ein wenig und ziehe nur die innere Seite deines Fräsers ab. Das ist ganz wichtig! Denn nur die innere Seite trägt tatsächlich Holz ab. Schau dir hierzu mal das Bild an, das wir für dich geschossen haben. Nur die rot markierte Kante arbeitet tatsächlich.

Fräskopf einer Oberfräse auf dem Boden

Zuerst schleifst Du mit der groben Seite (300er Körnung, wie wir es vorher besprochen haben). Vergiss nicht deinen Schleifstein etwas zu befeuchten. Ziehe ihn circa 10 bis 12 mal ab. Zähle dabei unbedingt mit! Wieso? Damit Du besser im Rechnen wirst natürlich. Kleiner (zugegeben schlechter) Witz am Rande. Es geht nur darum, dass Du beide Seiten gleichmäßig bearbeitest. Anschließend das selbe Spiel auf der feinen Seite (600er Körnung). Zum Schluss reibst Du den Fräser trocken und baust ihn wieder zusammen. Das war’s!

Die Pflege deiner Oberfräse

Überprüfe deine Hubsäulen hin und wieder. Der Feinstaub, der beim Fräsen entsteht, geht leider in jede Ritze. Das Fett der Hubsäulen verbindet sich dann mit dem Staub und wird zu einem unausstehlichen Geschmier. Dadurch bewegen sich die Hubsäulen irgendwann nur noch ruckartig und ungleichmäßig.

Also: Immer wieder auseinanderbauen und neu fetten!

Ansonsten kannst Du deine Oberfräse auch hin und wieder mit einem Lappen abputzen und mit Druckluft abblasen. Dadurch bleibt deine Maschine immer sauber.

Unser Fazit

So das war es dann auch. Halte dich regelmäßig an diese Punkte. Schließlich willst Du deine Oberfräse mit Stolz in der Hand halten. Arbeite mit ihr und behandle sie wie dein Ein und Alles. Immerhin hast Du sie von deinem hart erarbeiteten Geld gezahlt. Wenn Du diese Tipps beachtest, wirst Du langfristig eine Menge Spaß mit deiner Fräsmaschine haben und die tollsten Sachen bauen.

Nun genug. Für mehr Tipps wirf einfach einen Blick auf unsere Seite, wenn dir der Artikel dir gefallen hat. Falls nicht, schreibe uns gerne etwas konstruktive Kritik.

Einen schönen Feierabend wünschen dir deine Oberfräse Experten!

 

Ein Kommentar

  1. Andre

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